Allgemeinverfügung- Amtstierärztliche Verfügung zur Bildung eines Sperrbezirkes wegen Amerikanischer Faulbrut (AFB) der Bienen

Nach Feststellung der AFB in einem Bienenbestand in Bahretal OT Friedrichswalde wird das in der Karte eingezeichnete Gebiet zum Sperrbezirk erklärt. Dies betrifft den Ortsteil Friedrichswalde
Vom Autobahnanschluss Nr. 7 Bahretal die Autobahn A 17 nach Norden folgen bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße K 8760 von dort die Kreisstraße bis zur Abzweigung der hohen Straße Richtung Diabasbruch Friedrichswalde. Die hohe Straße folgend bis zur Abzweigung des Weges nach Norden um den Steinbruch herum bis zur Adresse Friedrichswalde 68. Von dort über die Bahre der Gemeindegrenze in östliche Richtung folgend bis kurz vor die obere Siedlung. Dort den Weg in südliche Richtung folgend bis zum Steinhübel. Vom Steinhübel weiter südlich in gerader Linie zum Schäferbrunnen. Vom Schäferbrunnen nach Westen in gerader Linie zum Mühlberg und von dort nach Norden zurück zum Autobahnanschluß Nr. 7 Bahretal.

Für Vereinsfreunde, welche davon betroffen sind, steht unsere Faulbrutstrecke kostenlos zur Verfügung. Zum Artikel

Die Seuche ist für die Tiere hochansteckend. Sie führt dazu, dass ältere verdeckelte (ERIC I) bzw. jüngere unverdeckelte (ERIC II) Bienenmaden absterben und so eine Fortpflanzung des Bienenvolkes unmöglich wird. Einmal in ein Bienenvolk eingetragen, können die Sporen in der Bienenbrut wieder aktiv werden und die Larven töten. Während geringe Mengen an Sporen für ein Bienenvolk nicht bedrohlich sind, kommt es bei einem hohen Sporeneintrag schnell zu einem Zusammenbruch und Absterben des Volkes. Honig aus den Bienenvölkern ist für den menschlichen Verzehr ohne Einschränkungen verkehrsfähig!

Hier finden Sie eine Allgemeinverfügung – Amtstierärztliche Verfügung Bienen zur Bildung eines Sperrbezirkes wegen Amerikanischer Faulbrut (AFB) der Bienen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Dokumente AFB-Vorsorgeuntersuchung (Futterkranzprobe)

Bei der Futterkranzprobe handelt es sich um eine Vorsorgeuntersuchung, bei der die Anwesenheit des Erregers der Amerikanischen Faulbrut bereits festgestellt werden kann, wenn noch keine klinischen Symptome sichtbar sind.

Sie hat den Vorteil, dass rechtzeitig Sanierungsmassnahmen eingeleitet werden können.

Für eine Futterkranzprobe werden normalerweise etwa 50 g Futter aus dem Futterkranz, der sich unmittelbar über dem Brutnestbefindet, benötigt.

Zweckmäßig ist es, Proben aus einzelnen Völkern, oder Sammelproben von bis zu 5 Völkern analysieren zu lassen.

Nach Entnahme der Proben können diese im Landratsamt Sächsische Schweiz/Osterzgebirge , Standort Pirna, 01796 Pirna, Schloßhof 2/4 in der Zeit von 7:00 – 9:00 abgegeben werden.

Formular Untersuchung Futtergranzprobe

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Mitglied im deutschen Journalistenverband DVPJ